Mittwoch, 12. November 2014

Mojo Rampage und Red Faction: Armageddon Giveaway

Mojo

Der unten angegebene Link funktioniert nur für die ersten drei Interessenten. Wer sich also zuerst anmeldet, der bekommt das Spiel Mojo Rampage kostenlos: https://www.humblebundle.com/?gift=7eUdKwArC46RXHUt

Der Wert des Titels beträgt bei Steam derzeit knapp 12 Euro: http://store.steampowered.com/app/225280/

Mojo Rampage ist ein knallbunter Top-Down-Brawler mit Rogue-ähnlichen Anleihen sowie einem Coop-Modus für bis zu vier Spieler.

Apropos, ich habe auch noch einen Steam-Key für Red Faction: Armageddon zu verschenken. Voraussetzung ist jedoch, dass derjenige mit mir bei Steam befreundet ist. Wer möchte kann sich ja gerne mal melden: http://steamcommunity.com/id/spiritogre

Mittwoch, 5. November 2014

Vollversionen: 15 Jahre Computer Bild Spiele - und dann noch die anderen

Die Geburtstagsausgabe der Computer Bild Spiele (CBS) 12 / 2014 kommt mit drei Spielen und einem Film. Alleine für die ersten beiden Spiele lohnt sich die Ausgabe für die inzwischen 15 Lenze zählende Spielezeitung schon, denn das sind Risen 2 – Dark Waters und The inner World. Risen 2 setzt direkt dort an, wo der Vorgänger aufhörte. Der namenlose Held, begleitet von Patty, die in diesem Teil noch nicht aussieht wie ein Porno-Papagei, macht sich auf, die verbleibenden Titanen zu vernichten. Interessant ist das Piraten-Setting, welches etwas Abwechslung vom Fantasy-Einerlei bietet. Ansonsten präsentiert sich auch das zweite Risen wie ein typisches Gothic. Die einen lieben es, die anderen können nicht viel mit anfangen, denn im Vergleich zu internationalen Rollenspiel Schwergewichten sind die Werke von Piranha Bytes bekanntermaßen relativ spartanisch … äh, klassisch vom Gameplay her.

Ausgezeichnet mit dem Preis bestes deutsches Spiel des Deutschen Computerspiele Preises 2014 wurde das Point & Click Adventure The inner World. Das Spiel entstand als Abschlussarbeit für die Filmakademie Baden-Württemberg und wurde von der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mit 20.000 Euro gefördert. Entsprechend darf der interessierte Abenteuerspieler auf keinen Fall ein grafisches Feuerwerk erwarten. Während die Hintergründe noch recht liebevoll gestaltet sind, fallen die Charaktermodelle meiner bescheidenen Meinung nach einfach nur hässlich, geradezu grauslich aus – was selbstredend nichts über die sonstigen Qualitäten des Spieles aussagt. Das Land Asposion liegt im tiefen innersten eines Planeten. Die endlosen Höhlen werden durch Windbrunnen mit Sauerstoff versorgt. Aus unerfindlichen Gründen versagt einer dieser Brunnen nach dem anderen und unser Held, eine blaupellige Wurst auf zwei Beinen, Robert, vielleicht ist er auch ein merkwürdig tapselnder Vogel oder so was, will herausfinden wieso.

Als 18er Download liegt mit Sniper – Ghost Warrior der erste Teil der Überraschungs-Hitserie aus dem Jahr 2010 der Zeitschrift bei. In dem Stealth-Sniper-Ego-Shooter gilt es, unentdeckt zu bleiben und Gegner klug mit dem Scharfschützengewehr zu erledigen.

Tja, und dann ist da tatsächlich ja noch die filmische Beilage. Hierbei handelt es sich, der geneigte Leser höre und staune, um den Titel Expendables 2. Die beliebte Filmreihe von Sylvester Stallone versammelt Action-Altstars der 80er und 90er Jahre (in Teil 3 auch der 2000er) erneut vor der Kamera, damit diese es vor der Rente noch einmal so richtig ordentlich krachen lassen können. Dabei fliegen Körperteile meterweit und es spritzt das Blut nur so literweise – jedenfalls normalerweise. Tatsächlich liegt der CBS eine spezielle, zurechtgestutzte Fassung bei, die aus einem strikten 18er Schlachtfest eine kinderfreundliche Nachmittagsunterhaltung mit einer FSK ab 12 Freigabe schnitzt. Das hätten die sich meiner Ansicht nach auch sparen können und lieber gleich einen vernünftigen FSK 12 Film raufpacken können.

Was es in diesem Monat sonst noch gibt, ist schnell abgehandelt. Die Gamestar XL 11 / 2014 versucht tatsächlich mit dem acht Jahre alten Anno 1701 Leser zu locken, der dritte Teil der beliebten Aufbau- und Handelsserie fand sich schon so oft irgendwo als Beigabe, dass ich das Zählen aufgegeben habe. Konkurrent PC Games kommt mit Call of Juarez: Gunslinger, einem hervorragenden, sehr humorvollem Westernshooter, den es kürzlich auch schon auf der CBS 08 / 2014 gab. Schwester PC Games Hardware 12 / 2014 hat mit Far Cry 3: Blood Dragon die Vollversion der PC Games vom Vormonat.

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Vollversionen zum Einschlafen

SleepingDogsSleeping Dogs von Square Enix und United Front Games ist das Vollversions-Highlight des Monats.
Der güldene Oktober hat bereits begonnen und überrascht mit warmen spätsommerlichen Temperaturen, die einen in die freie Natur locken. Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet ist der Mangel an sinnigen Vollversionen auf den Spielezeitschriften auch in diesem Monat gleich viel leichter zu verschmerzen, oder? Tatsächlich interessiert mich persönlich nur ein einziges Spiel in der Auswahl. Aber zu dem kommen wir später.

Den Beginn macht die Gamestar XL 10 / 2014 mit Dungeon Siege 3. Ein meiner Meinung nach wirklich hervorragendes Action Rollenspiel mit netter Geschichte und für das Genre hervorragender Grafik. Nur, das Spiel befand sich bereits sowohl auf der PC Games 12 / 2013 als auch der Computer Bild Spiele (CBS) 07 / 2014. Ähnlich ergeht es der aktuellen PC Games 10 / 2014, auf dessen Silberling es mit Blood Dragon den alleine lauffähigen Downloadable Content (DLC) zu Far Cry 3 gibt. Gerade vorher war der kurze aber atmosphärisch starke Egoshooter im 80er Jahre Stil nämlich bereits auf der CBS 08 / 2014 gewesen. Wie nicht anders zu erwarten verwurstet auch die PC Games Hardware 11 / 2014 eine alte Vollversion, nämlich Alan Wake von der PC Games des Vormonats, womit das Spiel dann auch bereits nach der CBS 02 / 2014 den Triple vollmacht.

Im Austausch dafür kommt die CBS 11 / 2014 dieses Mal mit Vollversionen daher, die es schon auf der PC Games gab. Auf der Gold Ausgabe wäre das Tropico 4, ein wirklich gutes Wirtschaftsspiel, zu finden auf der PC Games 09 / 2014 und auf dem normalen CBS Magazin gibt es Eador: Masters of the Broken World (PC Games Hardware 06 / 2014 und PC Games 04 / 2014), ein durchaus gutes Hexfeld-Strategiespiel, das im deutschen Raum überall Wertungen in den 70ern kassierte. Bleibt also noch der 18er Download, mein Höhepunkt des Monats: Sleeping Dogs. Ein Open World Actionspiel mit Anleihen bei Grand Theft Auto (GTA) im tollen, modernen Asien-Setting und spannender Story, was den Titel für mich persönlich zum Beispiel viel interessanter macht als die vergangenen GTA Episoden. Eine Neuauflage mit aufgemotzter Grafik für Playstation 4 und XBox One wurde ja gerade angekündigt, wird allerdings nicht in Deutschland erscheinen, da die ungeschnittene Fassung des Originals hier indiziert ist und es von der Definitive Edition keine zensierte Version für den hiesigen Markt geben wird.

Als kleine Ergänzung noch, bei Electronic Arts Spieleportal Origin gibt es im Moment Bejeweled 3 als kostenlosen Download und unter www.indiegala.com/giveaways können Interessenten regelmäßig Gratisspiele für Steam abstauben. Derzeit das kleine Jump & Run Canyon Capers.


Freitag, 5. September 2014

Vollversionen: Der Monat des Recyclings

Nanu, was ist denn hier geschehen? Das Spielejahr nähert sich der heißen Phase, es kommen schon jetzt im September einige wirkliche große Hits des Jahres auf den Markt, ich erwähne nur mal beispielsweise Die Sims 4 und Destiny, aber auf den Spielezeitschriften gibt es quasi nur Grütze. Ist das eine Verschwörung? Haben sich Spielemagazine und Spielepublisher abgesprochen? Aber schauen wir doch mal, ob es bei den Vollversionen in diesem Monat wirklich so mau aussieht:

Tatsächlich kann ich mir eine genaue Beschreibung der meisten Titel sparen, na gut, habe ich weniger Schreibarbeit, denn fast alle Spiele waren in diesem Jahr bereits auf Konkurrenzblättern. Rollen wir das Feld also mal im Schnellgang auf. Die Gamestar XL 09 / 2014 hat Arcania: Gothic 4 auf dem Cover, dieses fand sich kürzlich auf der Computer Bild Spiele (CBS) 05 / 2014. Die PC Games 09 / 2014 bietet Alan Wake und das wiederum war schon auf der CBS 02 / 2014. Schwester PC Games Hardware wartet mit Dungeons auf, dieses wiederum fand sich schon auf der PC Games 7 / 2014. Und auch die CBS bleibt diesen Monat zum Teil nicht vom Recycling verschont, auf der Gold Ausgabe 10 / 2014 gibt es nämlich den Supreme Commander 2, den es kürzlich auf der Gamestar 07 / 2014 zu finden gab.

Also was ist denn diesen Monat mal wirklich neu. Da findet sich dann tatsächlich noch etwas. Bei der CBS Silber 10 / 2014 ist Arcania: Fall of Setarrif dabei, das alleine lauffähige Addon zu Arcania: Gothic 4. Es klingt fast so, als hätten sich CBS und Gamestar abgesprochen … aber egal, worum geht es in der laut Herstellerangaben etwa zehn Stunden langen Zusatzkampagne? Nachdem König Rhobar III am Ende des Hauptspiels exorziert wurde, wandert der Dämon weiter nach Setarrif, um sich einen neuen Wirt zu suchen. Besorgt schickt der König den namenlosen Helden aus, um dem bösen Wesen endgültig den Garaus zu machen. Das Addon aus dem Jahr 2011 bietet mehr vom Gleichen, leidet aber unter erheblichen Balanceproblemen. Wer als voll ausgestatteter Held aus dem Hauptspiel und nicht als neuer Charakter antritt, schnetzelt sich als quasi unsterblicher Gott durch die hübsche aber begrenzte Landschaft.

Als 18er Download wartet letztlich dann noch der Zugang zu einem wahren Klassiker auf der CBS. Hitman – Codename 47 aus dem Jahr 2000 wird von vielen Fans als vielleicht bester Teil der Serie gefeiert, ist heute aber selbstredend hoffnungslos veraltet, sowohl bei Technik als auch Bedienung.

Also, mit so einem Angebot können die Verlage meiner Ansicht nach das mit den Spielevollversionen auf ihren Blättern auch einsparen. Zu vielen Mehrkäufen wird so ein Wiederverwertungsaufgebot nämlich sicher nicht führen. Allerdings wäre es ziemlich schade, wenn diese Tradition wirklich langsam ausstirbt. So sehr ich inzwischen Humble Bundles und mit erheblichen Einschränkungen auch Steam Sales sowie die regelmäßigen kostenlosen Offerten bei Origin auch schätze, bei den Zeitschriften hat der Käufer wenigstens noch einen Datenträger, wenn auch trotzdem da häufig noch eine Onlineaktivierung notwendig ist. In diesem Monat muss sogar für Dungeons noch der Kalypso Launcher installiert werden. Die Vollversionen von Ubisoft benötigen in der Regel uPlay und viele andere Spiele kommen nicht ohne Steam aus. Mein Vorschlag zur Güte: Macht die Zeitschriften (erheblich) günstiger, lasst die DVDs weg und legt die Spiele nur als Code bei. Vielleicht steigen dann die Verkaufszahlen wieder ein wenig.

Mittwoch, 13. August 2014

Übersättigter MMORPG-Markt – was spielen?

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Sommerloch? Es kommen kaum neue gute Spiele auf den Markt? Was ist eigentlich im Bereich der MMORPGs derzeit so los? Ich schaue eigentlich in jedes MMORPG rein, zumindest in die Großen, die ich dann auch in Betas oder kostenlosen Probieraktionen mehr oder minder für einen kurzen Zeitraum intensiv anspiele. Aber im Moment, nun, da komme ich kaum noch hinterher! Den Anfang machte Final Fantasy XIV (http://de.finalfantasyxiv.com/lodestone/), ein Spiel, an das ich bisher noch nicht herangekommen war. Pünktlich zum ersten Geburtstag des Rebootes A Realm Reborn bietet Square Enix aber plötzlich zwischen dem 1. und 14. August die Möglichkeit an einer Free Trial teilzuhaben. Selbstredend habe ich sofort zugegriffen und losgezockt. Einige meiner, ehrlich, eher minder interessanten Ausflüge nach Eorza, können auf Twitch oder You Tube bewundert werden. Das Spektakulärste war die Feststellung mit Stufe 8, das es eine spezielle Truhe für Rüstungen gibt. Ich hatte mich schon gewundert, weil viele Questbelohnungen nicht im Inventar aufgetaucht waren und ich tatsächlich bis dahin mit dem Startequipment herumlief …

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Schon länger angekündigt war der Beginn von Season 2 der Living Story von Guild Wars 2 (https://www.guildwars2.com/de/). Im Bann des Drachen Teil 2 – Der Schatten erhebt sich möchte nicht nur neue Inhalte für Stammspieler bieten, sondern auch Altspieler wieder in das fantastische MMORPG zurückholen. Ob dies gelingt? Nun, Voraussetzung für die Teilnahme ist zunächst mal ein Charakter auf Stufe 80. Damit falle ich dann schon mal raus, ich spiele immer noch, wenn ich spiele, zwei Charaktere parallel und versuche sie gemütlich und gemächlich – aber irgendwann(!) – in zwei starke Helden zu verwandeln. Und dann, ja dann wird Tyria vor meiner Macht erzittern, oder auch nicht …

Tja, und als wäre das noch nicht genug, auch Platzhirsch World of Warcraft (WoW) pusht derzeit seine im Herbst erscheinende neue Erweiterung Warlords of Dreanor (http://eu.battle.net/wow/de/warlords-of-draenor/) und verschenkt Beta Einladungen über Spielewebseiten im Tausenderpack. Allerdings ist die Teilnahme hier mit ein paar Hindernissen verbunden. Zwar wird kein aktiver Account benötigt, allerdings müssen Testwillige mindestens das vergangene Addon Mists of Pandaria besitzen. Ein kleiner Trick schafft Abhilfe. Auch von den Pandabären gibt es sieben- oder zehntägige Testversionen, nach deren Aktivierung klappt das auch mit Dreanor. Allerdings sollten sich nicht aktive Spieler dann erst mal ordentlich Platz auf ihrer Festplatte freischaufeln. Bei mir hat er erst einmal das normale WoW heruntergeladen und installiert, was inzwischen mal locker 26,5 GB waren, aber dann der Knaller, für Warlords of Dreanor wird eine spezielle Testversion zusätzlich auf den heimischen Rechner gebeamt – noch einmal 26,5 GB. Krass! Immerhin legt der Spieler hier gleich mit Level 90 los. Hat er keinen so hohen Charakter, kann einer erstellt werden, der dann auch gar nicht mal so schlecht ausgerüstet ist. Der Einstieg erinnert dann übrigens ein klein wenig an Burning Crusade, fand ich.

Und last, but not least, Trion Worlds, wir erinnern uns, das sind die Macher von Rift, wollen Spieler jetzt nicht nur mit ihrer eigenen Spieleplattform im Stile von Steam nerven, das „Wunderwerk“ nennt sich Glyph und enthält derzeit jedoch nur ein gutes Dutzend Titel, nein, die Amerikaner haben sich auch die Vertriebsrechte für das lang ersehnte koreanische MMORPG Archeage gesichert (http://www.archeagegame.com/de/). Und während unsere östlichen Nachbarn in Asien und Russland schon eine ganze Weile zocken dürfen, mussten europäische Spieler bisher darben. Aber auch dies hat jetzt ein Ende. Ab sofort läuft die Beta auch hierzulande. Nachteil ist, wer einen Trion Worlds Titel spielt, der holt sich automatisch Glyph mit auf den Rechner – nervig. Optisch geht Archeage, dank Cryengine 3 Unterbau aber in die Vollen, da kann höchstens noch Final Fantasy XIV mithalten, wobei Archeage die komplexeren bzw. realistischeren Charaktermodelle hat, jedoch die Landschaft, zumindest teilweise, so mein Eindruck aus Videos, noch etwas leer und detailarm daherkommt.

Genug zu spielen gibt es für MMORPG-Zocker also, die Frage ist eher, wie das alles zeitlich zu schaffen ist? Immerhin, nach ihrem mehr oder minder erfolgreichen Starts im Frühsommer gibt es wenig Neues über The Elder Scrolls Online und Wildstar zu berichten. Die laufen bereits so ein wenig hinter dem Horizont gemütlich vor sich her. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass die beiden Titel in den kommenden Monaten auch noch wieder auf sich aufmerksam machen wollen. Aber war da nicht noch wer? Ach richtig, Black Desert Online gab es ja auch noch. Wann soll das denn endlich kommen? Einen Termin gibt es leider immer noch nicht, immerhin wurde bekannt, dass der koreanische Internetgigant Daum eine Filiale im Westen eröffnen möchte, um das Spiel selbst zu publishen. Daum ist so eine Art koreanisches Google und nach Naver der zweitgrößte Anbieter dieser Art in Korea. Hierzulande ist insbesondere ihr ziemlich guter Mediencenter Potplayer (http://www.chip.de/downloads/PotPlayer_49183684.html) ein Begriff.

Donnerstag, 7. August 2014

Wing Commander 3 kostenlos und die Vollversionen des Monats

Electronic Arts (EA) versucht seine Spiele- und Verkaufsplattform Origin zu pushen, wo es nur geht. Mit EA Access kommt ein Abomodell, wo Spieler, zumindest auf der XBox One, ausgewählte Titel für einen kleinen monatlichen Obolus zocken können. Auf dem PC lockt der Publisher-Riese hingegen seit geraumer Zeit regelmäßig mit kleinen Softwaregeschenken, die ja bekanntlich die Freundschaft erhöhen (sollen). Nach Krachern wie Dead Space oder Battlefield 3 gibt es bis Anfang September den Chris Roberts (Star Citizen) Klassiker Wing Commander 3: Heart of the Tiger für lau. Dabei handelt es sich um die englische Sprachfassung mit deutschen Untertiteln. Was gar nicht schlecht ist, denn sowohl Mark Hamill als auch John-Rhys Davis haben im Original sehr einprägsame Stimmen. Der Download ist mit einer Größe von etwa 1,8 Gigabyte für heutige Verhältnisse ziemlich überschaubar. Regulär kostet das Spiel 4,99 Euro.

Nicht umsonst aber auch nicht wirklich teuer sind die Computerzeitschriften, die uns Monat für Monat nicht nur mit jeder Menge gedruckter Artikel beglücken, sondern vor allem auch mit Spielevollversionen auf ihren silbernen Scheiben. Den Anfang macht ein uraltes russisches Rundentaktikspiel mit kleinen Rollenspielanleihen auf der Gamestar XL 08 / 2014. Die Silent Storm Complete Edition, 2012 erschienen, stammt ursprünglich aus dem Jahr 2003 und ist wohl nur noch Genrefans ein Begriff. Das Hauptspiel beginnt 1943 relativ am Ende des Zweiten Weltkrieges. Der Spieler übernimmt die Kontrolle über eine Spezialeinheit, entweder auf Seiten der Alliierten oder der Achsenmächte, um den Ausgang des Krieges zugunsten seiner Fraktion zu entscheiden. Im Addon Sentinels, das nach dem Krieg beginnt, müssen hingegen das Geheimbündnis „Thors Hammer“ zerschlagen, und deren Pläne vereitelt werden. Die damals durchaus ansehnliche 3D Grafik reißt heute niemanden mehr zu Begeisterungsstürmen hin, ist allerdings auch nicht komplett hässlich. Wer Titel wie Battle Isle Incubation oder Jagged Alliance mag, der kann vielleicht mal reinschnuppern.

Bei Computec reißen sich die Verantwortlichen in diesem Monat keine Beine aus. Das Spiel auf der PC Games 08 / 2014 ist Lara Croft and the Guardian of Light. Der Downloadtitel von Square Enix wurde in den vergangenen Wochen und Monaten so ziemlich durch jeden Deal gejagt, den es im Internet gibt, und war auch schon auf dem einen oder anderen Spielemagazin. Auf der PC Games Hardware 09 / 2014 wiederum findet sich die übliche Doppelverwurstung. In diesem Monat trifft es Tropico 4.

Mit gemischten Gefühlen betrachte ich die Hauptvollversion der Computer Bild Spiele (CBS) Gold 9 / 2014. Sicher, dass 2010 erschienene Die Siedler 7 überzeugte mit seinem obligatorischen Knuddellook, aber sorgte aufgrund des Onlinezwangs und anfangs überlasteten Servern, die ein Spielen unmöglich machten, für so manchen Eklat. Zum Spiel selbst muss ich wohl nicht mehr viel erzählen, gilt die Reihe doch als eine der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Produktionen. Jack Keane und das Auge des Schicksals ist die Fortsetzung des lustigen Point & Click Adventures und erschien vor knapp zwei Jahren. Trotz hoher Wertungen konnte der Titel nicht ganz an den Erfolg des Erstlings anknüpfen. Wer Adventures mag und das Game damals verpasst hat, der hat hier die Chance es günstig nachzuholen. Ebenso auf der silbernen CBS findet sich noch Dead Hungry Diner, der Name deutet es schon an, in diesem „Arcade“-Titel geht es darum, sein Schnellrestaurant gegen Horden hungriger Zombies zu verteidigen. Last, but not least, World in Conflict erschien 2007 und heimste durchweg Wertungen in den hohen 80ern und sogar 90ern ein. Das militärische Strategiespiel überzeugte sowohl mit einer hervorragenden Solokampagne als auch einem ausgezeichneten Mehrspielermodus. Als Download gibt es die Complete Edition, die eine USK 18 Wertung hat. Das ursprüngliche Hauptspiel alleine gab es hierzulande auch als USK 16 Fassung.

Mittwoch, 6. August 2014

Kostenlose Bildbearbeitung: ACDSee Pro 5 und DxO Optics Pro 7 Elite

Wer suchet, der findet. Schon vor knapp einem Monat war der Ashampoo Photo Commander 11 (aktuell ist 12) immer mal wieder bei Werbeangeboten kostenlos zu bekommen. Wer schnell ist und noch heute zuschlägt, heute gibt es ihn bei http://de.giveawayoftheday.com/. Wer es in der kurzen Zeit verpasst, da kommen sicherlich noch etliche mehr auf den unterschiedlichsten Webseiten.

Ein wenig interessanter ist eine Aktion, die derzeit bei ACDSee läuft. ACDSee Pro 5 (aktuell ist 7) gibt es über: http://en.software-choice.com/acdseepro5 kostenlos. Leider muss sich der Interessent quasi zwei Mal registrieren (Wegwerfadresse reicht ja). Zunächst gibt es unter angegebenen Link einen Gutscheincode. Danach muss bei ACDSee ein Account erstellt und erst danach kann dann mit dem Gutscheincode die Software freigeschaltet werden, d.h. erst dann kommt der Downloadlink und die Seriennummer. Die Software erscheint übrigens, ähnlich wie bei Ashampoo, auch im Account und kann jederzeit neu heruntergeladen werden.

Persönlich habe ich früher viele, viele Jahre ACDSee genutzt, bis es irgendwann zu absturzfreudig und aufgebläht wurde (als auch immer teurer). Seither staube ich jedes Jahr den vorjährigen Photo Commander ab. Die Bedienung ist anfangs aufgrund des großen Umfangs ein wenig einarbeitungswürdig, aber wenn der Bogen erst mal raus ist, insbesondere einige Tastenkürzel angeeignet, dann arbeitet es sich sehr flott damit. Auch deswegen bin ich gespannt, wie sich, auch wenn es bereits von 2011 ist, eigentlich ACDSee so entwickelt hat.

Achso, das beste Giveaway hatte ich bis jetzt unterschlagen, sozusagen als Höhepunkt gibt es im Moment noch den Adobe Lightroom Konkurrenten DxO Optics Pro 7 Elite (aktuell ist 9) noch bis 30. September kostenlos: http://www.dxo.com/de/digitalphoto. Das Programm ist in erster Linie ein RAW Konverter und Nachbearbeiter, quasi Bildaufhübscher, da allerdings gilt er durchaus als einer der besten und wird von vielen Fotografen sogar Lightroom vorgezogen. Sinnvoll ist es, die DxO Filmpacks mit (weiteren) Kameradaten zu installieren. Auch da gibt es derzeit noch das 3er in der Essential Edition kostenlos: http://sharewareonsale.com/s/dxo-fil...essential-sale. Das Filmpack kann als alleine lauffähiges Programm installiert werden sowie als Plugin für u.a. Photoshop, Photoshop Elements oder eben bei DxO Optics.

DxO Optics Elite kostet übrigens so zwischen 180 und 200 Euro.
ACDSee Pro zwischen 80 und 100 Euro.
Dies gilt bei beiden z.T. auch für die älteren, hier angebotenen Versionen, die häufig kaum günstiger zu bekommen zu sein scheinen.

Samstag, 26. Juli 2014

JRPG Band of Monsters derzeit kostenlos

16Bit affine JRPG Spieler dürfen sich augenblicklich über ein kleines Dankeschön für eine Millionen Downloads des F2P JRPGs Machine Knight von Kemco freuen. Zumindest wenn sie ein Android- oder iOS-Gerät besitzen. Die Japaner verschenken für einen kurzen Zeitraum das recht neue Mobilspiel Band of Monsters, welches normalerweise knapp 8 Dollar kostet.

In Band of Monsters schlüpft der Spieler in die Rolle von Zara, wird der Spieler zum Monsterjäger, Sammler und Züchter, ganz in der Tradition von Pokémon oder Jade Cocoon, falls letzteres noch jemand kennt.

Quelle: JPGames.de

Donnerstag, 24. Juli 2014

Sims 2 Ultimate Collection kostenlos

Electronic Arts verschenkt gerade die Ultimate Collection von die Sims 2. D.h. Sims 2 mit sämtlichen je erschienenen Addons (ca. 12,5 GB als Download).

- Wenn nicht vorhanden, einen Origin Account anlegen
- Im Origin Client auf “Produktcode einlösen” klicken
- I-LOVE-THE-SIMS als "Seriennummer" eingeben

Der Code gilt bis 31. Juli 2014

Aber Achtung, das Spiel läuft von Haus aus nur in 800x600, weil es moderne Hardware nicht kennt und deswegen Minimaleinstellungen wählt. Wer also die Auflösung ändern möchte, die unten verlinkte Datei runterladen und in folgenden Ordner kopieren:

The Sims 2 Ultimate Collection\Fun with Pets\SP9\TSData\Res\Config

Danach kann im Spiel bis zu 1980x1020 als Auflösung gewählt werden.

http://www.computerbase.de/forum/attachment.php?attachmentid=429786&d=1406151431

Donnerstag, 3. Juli 2014

Vollversionen für einen heißen Sommer

Ordentlich bei den Steam-Sales abgeräumt? Wer seine Games lieber noch auf Datenträger hat, der findet auch in diesem Monat wieder einige mehr oder minder interessante Vollversionen auf den DVDs der Computerzeitschriften. Insgesamt sieben Titel buhlen hierbei um die Gunst, den potenziellen Käufer zu ihrem jeweiligen Heft greifen zu lassen. Dabei reicht die Auswahl diesmal von Vollschrott bis hin zum Super Hit und auch die unterschiedlichen Genres sind breit gefächert. Aber schauen wir uns die einzelnen Titel der Reihe nach an:

Vor zwei Monaten gab es auf der Gamestar XL den Supreme Commander, in dieser Ausgabe folgt nun die Fortsetzung, die da heißt: Supreme Commander 2, wie auch sonst? Echtzeitstrategie mit noch mehr Einheiten und noch mehr Wuselfaktor im Science-Fiction-Setting. Wer den Erstling mochte, der kann sich auch diesen Teil antun, auch wenn der bei seinem Erscheinen Anfang 2010 nicht mehr ganz so viel Aufregung verursachte, vor allem weil vieles entschlackt und vereinfacht wurde.

Man mag von Peter Molyneux halten was man will, Fakt ist, der Brite schuf in den 80er und 90er Jahren einige der populärsten Spielereihen aller Zeiten, darunter 1997 auch Dungeon Keeper, ein Aufbaustrategiespiel der etwas anderen Art, denn als Oberbösewicht seines eigenen Kerkers lockt der Spieler gierige Helden in tödliche Fallen. Viele Fans wünschten sich eine Neuauflage, die kam für den PC 2011 in inoffizieller Form von Kalypso mit Namen Dungeons. Die aktuelle PC Games packt das Spiel als Game of the Year Edition mit allen DLCs auf ihren Silberling. Das ist löblich, rettet den eher durchwachsenen Titel aber auch nicht wirklich. Wer allerdings unbedingt eine einigermaßen zeitgemäße Adaption von Dungeon Keeper zocken möchte, dem könnte Dungeons durchaus für eine Weile Spaß machen. Die Schwesternzeitschrift PC Games Hardware 7 / 2014 packt wie üblich eine alte PC Games Vollversion drauf. In diesem Fall Die Siedler: Aufbruch der Kulturen.

Die Computer Bild Spiele (CBS) kommt im Juli gleich mit vier Games daher, die insbesondere Shooter-Freunden viel Freude bereiten dürften. Auf der teureren Gold-Ausgabe gibt es den alleine lauffähigen und inhaltlich unabhängigen Downloadable Content (herunterladbarer Inhalt, DLC) Blood Dragon von Far Cry 3. Eine gelungene Hommage, stilecht in knalligen Neonfarben, an die glorreichen 80er Jahre, mit unzähligen Anspielungen auf damalige Filme, Spiele und Kultur. Ein kurzes aber herausragendes Erlebnis, nicht nur für Zocker, welche die Zeit damals erlebt haben. Schließlich gilt Blood Dragon für Viele als eines der besten Spiele des vergangenen Jahres.

Ebenfalls sehr neu und ebenfalls ein (ehemals) reiner Downloadtitel, jedoch ein eigenständiges Spiel und bereits der vierte Teil der Reihe ist Call of Juarez – Gunslinger. Zurück im Wilden Westen kommt auch dieser Ego-Shooter mit der Extraportion Humor daher und reiht sich direkt neben Blood Dragon als eine der großen positiven Überraschungen aus dem Jahr 2013 ein. Call of Juarez – Gunslinger gibt es auf der normalen Silber Ausgabe der CBS. Dort findet sich dann noch als kleine (negative) Überraschung die Gurke des Monats bei den Vollversionen: The Fall – Mutant City ist ein Point & Click Adventure, das 2011 sozusagen aus der Not geboren heraus entstand. Der Vorgänger The Fall – Last Days of Gaia war 2004 nämlich ein an Fallout angelehnter Strategie / Rollenspiel Mischling, eigentlich ein guter Titel, allerdings aufgrund endloser Bugs und Ungereimtheiten quasi unspielbar. Kleiner Seitenhieb, der kommende Kickstarter Hit Wasteland 2 sieht optisch exakt genauso aus wie der zehn Jahre alte deutsche Titel. Jedenfalls, um aus Mutant City wieder ein „Rollenspiel“ zu machen, fehlte das nötige Kleingeld, weswegen sich die Silver Style Studios aus Berlin (u. a. Everlight und Simon the Sorcerer 4) für das Genre entschieden, wo sie ihre bisherigen (und sehr überschaubaren) Glanzlichter abgeliefert hatten, den Adventures. In diesem Fall jedoch ein Griff in die Tonne, Mutant City fuhr ausschließlich niedrigste Wertungen ein.

Der ab 18 Downloadtitel der CBS ist das 2008 erschienene Frontlines – Fuel of War von den KAOS Studios und THQ. Das es beide nicht mehr gibt sollte in diesem Fall jedoch kein Omen für das hier vorliegende Spiel sein. An dem Team basierten Shooter hat sicher der Zahn der Zeit ein wenig genagt, ansehnlich ist der bereits auf der Unreal Engine 3 basierende Titel jedoch immer noch und so viele Teamshooter gibt es letztlich ja nun auch nicht mehr.

Montag, 16. Juni 2014

Guild Wars 2: Jetzt spiele ich live!

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Wer hätte das gedacht!? Ab sofort können interessierte Online-Rollenspieler mir beim Zocken zuschauen. Unter http://www.twitch.tv/spiritogre werde ich mehr oder minder regelmäßig zu sehen sein. Dazu habe ich mir endlich mal Guild Wars 2 vorgenommen. Im Vordergrund steht das Hochleveln eines neuen Charakters sowie das Rollenspiel. Letzteres wird zumindest in Form des PvE Story Spielens praktiziert, wenn es gerade nicht anders geht. Wer möchte kann auch gerne aktiv im Chat teilnehmen. Wenn ich im Stream online gehe, wird das automatisch auf Twitter veröffentlicht.

Tatsächlich ist es so, dass ich viele Jahre lang Guild Wars 1 gesuchtet habe, davon zeugen über 2200 Stunden auf dem Zähler. Als Guild Wars 2 herauskam habe ich nicht nur vorab schon die Beta gespielt sondern den Titel selbstredend auch vorbestellt, dann jedoch nur kurz angespielt und aus etlichen Gründen, vornehmlich zeitlicher Natur, jedoch quasi gar nicht mehr gestartet. Besser spät als nie lautet also heuer die Devise! Und ich werde nicht einfach alleine vor mich hindaddeln sondern eben live und in Farbe.

Im Moment spiele ich noch alleine und bin gildenlos. Wer Lust hat kann sich mir auf dem Server Drakkar See aber auch gerne anschließen. Mein Hauptcharakter ist die Elementarmagierin Lilith Black. Daneben gibt es noch einige andere, die ich zwischendurch immer mal ausgrabe, insbesondere die Diebin Helena Divine (Level 23) sowie die Norn Kriegerin Angel Grey und die Sylvari Nekromantin Vani Shade.

Mittwoch, 11. Juni 2014

Neue Gaming-Seiten und Gemeinschaften

Nachdem ich kürzlich schon einen You Tube-Kanal erstellt habe: https://www.youtube.com/user/TheSpiritogre, kamen in den letzten Tagen noch einige Gaming-Communities hinzu. Auf Raptr, das mehr oder minder XFire abgelöst hat, bin ich unter http://raptr.com/Spiritogre/wall schon länger zu finden. Neu sind Twitch: http://www.twitch.tv/spiritogre/profile und Enjin: http://www.enjin.com/profile/10392858. Wobei letzteres auch gleich mit einer vollwertigen eigenen Webseite aufwarten kann: http://spiritogre.enjin.com/

Die Enjin-Webseite Spiritogre’s Roleplaying Games wird vielleicht in Zukunft eine Ergänzung zu diesem Blog. Allerdings ist es eine vollwertige Seite mit Forum und allem drum und dran und steht im Moment noch ganz am Anfang.

Wer möchte, vielleicht in einem dieser Netzwerke bereits aktiv ist oder sich ohnehin dort anmelden wollte, ist herzlich eingeladen mich dort als Freund hinzuzufügen.

Und einen habe ich noch: https://soundcloud.com/spiritogre Ein guter Ort um während des Spielens legal jede Art von Musik hören zu können.

Freitag, 6. Juni 2014

Vollversionen der Spielezeitschriften & Verlosung

Ich befinde mich in einer schlimmen Bredouille. Zum einen gibt es jede Menge geiler Games, die ich gerne hätte, zum anderen sind es mehr, als ich je zocken könnte. Mein ziemlicher hoher „Pile of Shame“ mit ungespielten Titeln ist riesig, nicht nur auf den Konsolen, dort könnte ich ihn gerade noch „abarbeiten“ auf dem PC ist er praktisch unabbaubar riesig, mit Sicherheit haben sich alleine in den vergangenen zehn Jahren einige Hundert Spiele angesammelt. Und dabei handelt es sich zum Großteil nicht um irgendwelche Durchschnittsware, sondern wirklich um Titel, die ich gerne gedaddelt hätte. Und der Stapel wird nicht kleiner, denn auch in diesem Monat warten wieder einige interessante Games auf den Datenträgern als Vollversionen bei den Computerzeitschriften. Aus diesem Grund wartet am Ende dieses Artikel übrigens noch eine kleine Überraschung.

Mit Tomb Raider Anniversary schuf Crystal Dynamics im Jahr 2007 eine sowohl optisch wie inhaltlich sehr stark aufgebohrte Version des Ursprungstitels von 1996. Für viele Fans ist dieses Remake das bis heute beste Spiel der Reihe. Interessierte bekommen es in diesem Monat auf der Gamestar XL.

Die PC Games wiederum offeriert mit Die Siedler – Aufbruch der Kulturen einen im Jahr 2008 erschienen Ableger der populären deutschen Aufbauspielserie mit dem extremen Knuddellook. Auf der Hardware-Schwesternzeitschrift 06 / 2014 gibt es mit Eador: Masters of the Broken World hingegen die Zweitverwurstung der PC Games von vor zwei Monaten.

Die Computer Bild Spiele (CBS) bietet in der Gold-Fassung ihrer Zeitschrift Dungeon Siege III, ein Hack & Slay oder Action-RPG mit toller Grafik und guter Story. Also den Elementen, die einem Diablo oder einem Torchlight fehlen. Dafür steht der Sammelaspekt eher im Hintergrund. Das Programm benötigt Steam. Auf der günstigeren Silber-Ausgabe gibt es mit Rayman Origins ein erstklassiges Jump & Run aus dem Jahr 2011, das sowohl mit seiner tollen 2D-Optik als auch spielerisch absolut zu überzeugen weiß. Des Weiteren gibt es hier mit Admiral Nemo einen Moorhuhn-Ableger, bei dem der Spieler mit einem stationären Geschütz in recht ansehnlicher Optik (nach den Screens im Heft zu urteilen) auf vorbeiziehende Schiffe ballert. Zu guter Letzt lockt noch mit Red Faction: Armageddon ein sehr guter Egoshooter volljährige Spieler zum Kauf der CBS. Schöne Grafik, auch nach drei Jahren noch, sowie teilweise zerstörbare Level laden zum gepflegten Verschrotten ein. Auch hier wird Steam vorausgesetzt.

So, jetzt zur eingangs versprochenen Überraschung. Ich verlose zwei Keys. Da wäre zunächst ein Code für Ingame-Items in dem F2P Superhelden-MOBA mit DC Charakteren, Infinite Crisis. Der Wert beläuft sich auf ca. 15 Euro. Enthalten sind Superman als Spielfigur sowie 250 Crisis Coins, was reicht, um sich zum Beispiel zwei weitere Helden im Store zu kaufen.

Als „Hauptpreis“ verlose ich außerdem einen Steam-Key für eine der Vollversionen in diesem Monat, namentlich für Dungeon Siege III.

Einfach eine E-Mail an spiritogre [@] yahoo.de an mich mit dem gewünschten Preis. Der Fairnesshalber bitte ich darum nur mitzumachen, wenn wirkliches Interesse an einem der Keys besteht. Ich sende den entsprechenden Code dann an den Gewinner. Der Rechtsweg ist selbstredend ausgeschlossen. Bei dieser Verlosung handelt es sich um eine rein private Aktion.

Sonntag, 11. Mai 2014

Spiele-Vollversionen im Mai

Im Jahre 1997 sprang Game Designer Chris Taylor auf den gerade populär werdenden Zug der von Warcraft und Command & Conquer dominierten Echtzeitstrategie auf und erreichte mit Total Annihilation einen Achtungserfolg. Exakt zehn Jahre später folgte mit Supreme Commander ein weiterer Titel von Taylor in diesem inzwischen abflauendem Genre. Supreme Commander zeichnete sich 2007 vor allem dadurch aus, dass der Spieler etliche Hundert, wenn nicht Tausende fitzelig kleine Einheiten kontrolliert, die er von seiner Basis, einem riesigen Mech, über die Karte entsendet. Zu finden ist das Spiel auf der aktuellen Gamestar XL 05 / 2014; Steam wird vorausgesetzt.

Wirtschaftssimulationen sind insbesondere in Deutschland immer ein beliebtes Genre gewesen. Im Jahr 2001 startete mit Tropico eine der bis heute beliebtesten Serien. Der Spieler übernimmt die Herrschaft über eine kleine Insel und muss diese zum Ferienparadies ausbauen. Auf der PC Games 5 / 2014 findet sich der bislang jüngste Teil, Tropico 4, aus dem Jahr 2011 auf dem Datenträger. Benötigt werden der Kalypso-Launcher als auch Steam. Auf der Schwesternzeitschrift PC Games Hardware gibt es diesen Monat Ridge Racer: Unbounded. Das war schon kürzlich auf der PC Games 2 / 2014 drauf. Der Titel hat außer dem Namen nichts mit einem klassischen Ridge Racer zu tun, sondern orientiert sich eher an anderen Action-Rasern wie Split Second.

Ende der 80er schuf Jordan Mechner mit Prince of Persia einen Jump & Run Klassiker der Superlative. Nie zuvor sah man so geschmeidige Charakteranimationen. Dem populären Namen trugen seither gleich einige Spiele- (Serien), mit denen Mechner allerdings nicht mehr viel zu tun hatte. Zuletzt Die vergessene Zeit aus dem Jahr 2010, das einige Anleihen am bombastischen Kinofilm nimmt. Zu finden ist das Game auf der Computer Bild Spiele (CBS) Gold-Ausgabe 06 / 2014. Zum Spielen wird uPlay benötigt. Auf der kleineren Silber-Edition der CBS gibt es in diesem Monat ein besonderes Schmankerl. Zwar handelt es sich dabei nur um einen günstigen Downloadtitel, allerdings gleich einen der besten. Gemeint ist das im Koop spielbare Lara Croft and the Guardian of Light. Leider weist sich die Installation dieses Spiels als ein wenig kompliziert. Zunächst muss es im Square-Enix Store bestellt werden. Beim Bezahlen kann dann der auf der Zeitschrift mitgelieferte Code eingegeben werden, sodass der Titel kostenlos wird. Danach bekommt der leidgeprüfte Gamer einen Steam-Code, den er in Valves Programm aktivieren kann. Der Aufwand lohnt sich dennoch, da der günstige Tomb Raider-Ableger ein wirklich tolles Action-Adventure mit Diablo-Anleihen und vielen knackigen Rätseln ist.

Auch der ab 18 Download der CBS ist ein Steam-Spiel, der Client, den die Bild wie gewohnt auch als ISO anbietet, muss also nicht zwangsweise extra heruntergeladen werden. Painkiller: Hell & Damnation ist ein hirnfreier Egoshooter, in dem der Spieler sich durch Hundertschaften von Monstern ballert. Immer mal wieder ein netter Spaß für zwischendurch. Allerdings handelt es sich hier auch nur um eine geschnittene Version des Splatterfests.

Samstag, 5. April 2014

Das Leben ist nicht fair–selbst bei Spielen

Vor wenigen Tagen öffnete das wohl größte und bekannteste MMORPG des Jahres seine Server. Elder Scrolls Online (ESO) taugt dabei hervorragend um zahllose Kontroversen herbeizuführen. Die Mischung aus normalem Elder Scrolls im Stile eines Skyrims und eines klassischen Thempark-MMOs hat so seine Probleme mit dem Interface, das dieses Mal nicht nur zwei, sondern gleich drei Welten unter einem Hut packt, klassische Offline-RPG-Steuerung trifft hier nämlich auf Online-RPG-Steuerung und zusätzlich ist auch noch alles für Spielkonsolen optimiert, ohne am PC eine Joypad-Handhabung zu ermöglichen. Auch einen Ingame-Shop inklusive Mikrotransaktionen und einem kaufbaren Mount gibt es bereits, von der teureren Imperial-Edition mit einer spielbaren Rasse und einigen (verzichtbaren) Gegenständen mehr dabei mal ganz abgesehen – alles schreit geradezu danach, dass die Free to Play (F2P) Umstellung in wenigen Monaten fest eingeplant ist und die Fans, die nicht warten konnten, jetzt ein aufgrund zahlloser Bugs noch nicht einmal fertiges Spiel teuer erkaufen.

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Insbesondere in Innenräumen und bei den Charaktermodellen kann ESO mit schicker Grafik punkten.

Ich muss es einmal ganz deutlich sagen, hier werden Spieler mit einem großen Namen gelockt und geschröpft. Ich habe die Beta angespielt. Eigentlich wollte ich wie für fast alle anderen großen MMOs der vergangenen Jahre eine ausführliche Preview schreiben. Aber es ging nicht! Ich habe den Client vier Mal heruntergeladen – und das Spiel ein einziges Mal gezockt - für etwa drei Stunden, dann war meine Lust auf dem Nullpunkt. Ich habe mich über so viele Dinge aufgeregt, das ist mir bisher bei noch keinem MMORPG passiert. Dabei empfand ich die Grafik als durchaus sehenswert und die Welt recht nett gestaltet. Okay, die Animationen insbesondere während des Kampfs sind schlimm und von einem Skyrim ist der Titel weit, weit entfernt aber immerhin erlaubt er von Haus aus das erstellen von hübschen Spielcharakteren, ein Novum in der Seriengeschichte. Auch an das verquere Bedienkonzept hatte ich mich als Kenner der Elder Scrolls-Spiele schnell gewöhnt. Nein, es war die Atmosphäre, die mir komplett den Spaß verdorben hat. Warum zum Teufel – wieder einmal - die Story eines einzelnen auserwählten Helden? Schon im Tuturial, bei dem der Spieler aus einer Unterwelt fliehen soll, geht es los: Alle anderen Personen sind eingesperrt, der „Prophet“ hat mich erwählt und mit seiner Hilfe, er macht mir die Zelle auf, kann ich aus dieser entkommen, um auch ihn zu befreien. Äh, Moment, was machen denn die ganzen anderen Leute hier? Ich denke, ich soll hier entkommen, um die Welt zu retten? Hier strampeln aber dutzende andere Helden rum. Fieser Prophet, will wohl doch nicht bloß alles auf eine Karte setzen und lügt mich jetzt schon an, was!? Nach dem Tuturial in der offen Welt genau das gleiche Spiel. Die Ortschaften, die Landschaften, die Quests, alles schreit nach abgelegener Wildnis. Und die ist in der Regel einsam und verlassen. Aber nein, in dieser Ödnis rennen, springen, reiten und questen dutzende anderer auserwählter Helden herum und treten sich und mir gegenseitig auf die Füße. Für mich wurde dadurch die Immersion vollständig zerstört. Warum nicht eine andere Story mit vielen Helden, die gegen den Kampf des Endbösewichts benötigt und trainiert werden müssen?

Das einzige andere „große“ MMO in den kommenden Monaten wird Wildstar von NCSoft sein. Die Kurzbeschreibung hier lautet World of Warcraft im Weltraum. Einschließlich Cartoonoptik auf einem Niveau, das nur knapp über dem zehn Jahre alten Platzhirsch von Blizzard liegt. Als Bezahlmodell dient hier grundsätzlich ebenfalls das monatliche Abonnement, jedoch sollen die Kunden auch Spielzeit durch das Zocken selbst freispielen können. Ich bin gespannt, zweifle aber daran, dass die Koreaner mehr als einen Achtungserfolg erzielen können. Kleine Anekdote am Rande, in der Beta war die Grafik mit unschönen Wasserzeichen verunziert. Ob dies der Grund war, dass die Hardwareanforderungen wirklich heftig waren, insbesondere wenn die technische Qualität der Optik bedacht wird?

Auch Everquest: Next steht in den Startlöchern. Mir persönlich wurde die Grafik im Vergleich zu den eher realistisch anmutenden Vorgängern allerdings zu sehr auf Comiclook getrimmt. Zusammen mit Everquest: Landmark werden aber auf jeden Fall Minecraft-Fans hier glücklich werden, denn im Vergleich zu dem erfolgreichen Indie-Titel macht das Ganze optisch durchaus schon einiges her.

Nein, entgegen dem ungeliebten F2P-Modell, auf das es ohnehin heute bei jedem Titel langfristig hinausläuft, gibt es für mich in diesem Jahr einige andere MMO-Highlights, die meiner Ansicht nach viel zu wenig Beachtung bekommen. Trion Worlds, die Macher des exzellenten Rifts etwa veröffentlichen das koreanische ArcheAge. Tolle Grafik gepaart mit einer Mischung aus Themepark- und Sandbox-Prinzip. Dies schmeckt jetzt schon vielen Skeptikern nicht, aber das, was ich bisher von dem Titel gesehen habe, gefällt mir sehr. Noch eine Schippe drauf, zumindest optisch, legt Black Desert Online. Das Game sieht fantastisch aus und richtet sich an die leidgeprüften Sandbox-Spieler. Da bin ich wirklich drauf gespannt! Ebenfalls angekündigt wurde Skyforge von Obsidian in Kooperation mit den Machern von Allods Online. Der erste Trailer verspricht ein ziemliches cooles Setting.

Gerade diese ganzen eher unbekannten Titel könnten meiner bescheidenen Einschätzung nach durchaus teilweise ein ESO qualitativ weit übertreffen, werden aber wohl leider nie auch nur annähernd den Bekanntheitsgrad und - viel wichtiger - die Menge an (zahlenden) Spielern erreichen, was einfach unfair ist.

Vollversionen im April

Dieses Mal im Schnellgang:

Die Gamestar XL April 2014 offeriert The Book of unwritten Tales als Vollversion auf dem Datenträger. Ein exzellentes Point & Click Adventure, das schon öfters Magazinen beilag und dessen zweiter richtiger Teil (Die Vieh Chroniken gilt als Spinoff) in Kürze erscheinen soll.

Auf der PC Games 4 / 2014 gibt es Eador: Masters of the Broken World, ein Fantasy-Strategiespiel in der Tradition von Age of Wonders oder Heroes of Might & Magic. Der Titel erschien erst vor knapp einem Jahr und heimste gute Wertungen im 70er Bereich ein.

Die aktuelle PC Games Hardware kommt mit Assassin’s Creed, was zu erwarten war.

Bei der Computer Bild Spiele (CBS) soll das erfolglose Arcania – Gothic 4 die Verkaufszahlen der Gold-Ausgabe 5 / 2014 in die Höhe treiben. Zur Unterstützung gibt es noch den dritten Teil der bekannten Adventure-Reihe Runaway mit dem Untertitel A Twist of Fate auf der Silber-Ausgabe und, als eigentliches Hightlight des Monats, in der 18er-Downloadrubrik Far Cry 2. Der Shooter heimste viel Lob aber auch viele Kritiken wegen seines Open World Ansatzes ein.

Sonntag, 9. März 2014

Samsung Galaxy TabPro und NotePro 12.2

Vor nicht ganz eineinhalb Jahren hat es auch mich erwischt, ich gönnte mir nach langem Zögern ob ich es überhaupt benötigte endlich auch selbst ein Tablet. Monatelang haderte ich, welches Modell und wenn, wie viel möchte ich für so ein reines Spaßgerät zum gelegentlichen Couchsurfen überhaupt ausgeben? Am Ende stieg mein Budget mal eben auf das Doppelte, von 200 auf 400 Euro. Da, wenn ich schon so viel Geld ausgebe, dann auch wenigstens etwas Vernünftiges wollte, dies für 200 Euro aber nicht zu kriegen war (und ist). Nach ausgiebigem Antesten in Geschäften und bei Freunden von diversen Geräten, darunter etwa diverse Samsung Galaxy Tabs und iPads entschied ich mich im November 2012 schließlich für ein Acer Iconia A700 mit 10 Zoll 1920 x 1200 Pixel zählendem Full HD Bildschirm, 1,3 GHz Quadcore Nvidia Tegra 3 SOC (System on a Chip), 1GB RAM, 32GB SSD, Micro-SD Kartenschacht und Micro-HDMI Anschluss sowie Android 4.1. Ein Gerät mit iOS kam für mich wegen des abgesperrten Systems, ich möchte über die Windows Netzwerkfreigaben beliebig Daten über WLAN zwischen PC und Tablet austauschen, sowie des (wesentlich) höheren Preises für ein vergleichbar ausgestattetes iPad nicht infrage.

Wer sich Tests zu diesem Tablet oder Geräten mit Android im Allgemeinen ansieht, dem wird auffallen, dass viele empfindsame Naturen ihnen eine gewisse Trägheit bzw. ein Ruckeln unterstellen. Gerade das Iconia A700 wurde in ersten Berichten dafür stark kritisiert. Tatsache ist, nach dem ersten (und leider einzigem) Systemupdate auf Android 4.1.1 gab das Gerät mit einmal ordentlich Gas. Generell ist es aber wohl ein Problem, dass die Standardeinstellungen von Android nicht unbedingt optimal sind. Hier einmal kurz ein paar Tipps, wie noch so manchen, vermeintlich ruckligen Android-Geräten ordentlich auf die Sprünge geholfen werden kann: In den Einstellungen sollte im Punkt Display die Touchpad-Empfindlichkeit auf Hoch gestellt werden. Bei den Energieoptionen reicht hingegen in der Regel der Zustand Ausbalanciert, dies kann nämlich im Vergleich zur Höchstleistung die Akkuhaltbarkeit extrem verlängern, ohne dass bei normaler Nutzung Leistungseinbußen auffallen. Unter Bedienungshilfen beim Punkt Reaktionszeit Berühren / Halten diese auf Kurz stellen sowie bei Sprache & Eingabe den Regler für die Zeigergeschwindigkeit nach rechts auf das Maximum ziehen. Es ist wirklich erstaunlich, um wieviel flotter viele Androiden dann reagieren.

Wenn es dann mit einmal doch anfängt zu ruckeln, liegt die Schuld nicht beim Gerät, sondern zu 100 Prozent an einer spezifischen, gerade genutzten App. Gerade ältere Software hat mit moderner Hardware oder speziellen Prozessoren einfach so ihre Probleme.

Auch hier kann ich ein paar Erfahrungswerte liefern. Adblock Plus etwa ist ein unheimlich nützliches Tool um gerade auf Mobilgeräten nicht nur Internetkapazitäten zu sparen, sondern auch das Surfen um einiges zu beschleunigen. Leider ist dieses Programm unter Android nicht als Addon in den jeweiligen Browser integriert, sondern wirkt systemübergreifend. Das bedeutet, Adblock schaltet sich zwischen jede App, die auf das Internet zugreifen will. Viele Apps kommen damit nicht klar. Selbst der Google Play Store bekommt erhebliche Verbindungsprobleme, andere, insbesondere werbefinanzierte Software, läuft erst gar nicht oder stürzt gerne mal ab. Ich persönlich habe Adblock deswegen wieder deinstalliert, die Alternative, die App jedes Mal zu starten, bevor ich den Browser öffne und danach sofort wieder zu deaktivieren, war mir viel zu umständlich.

Generell sollten Nutzer beim Surfen nicht zu viel erwarten. Hier liegt die Schuld aber nicht am Betriebssystem, weder Android noch iOS tun sich da etwas, sondern an der Systemarchitektur der meisten Tablets und Smartphones. Diese nutzen nämlich, von wenigen neueren Ausnahmen wie dem Asus MemoPad FHD 10 abgesehen, alle Prozessoren vom Typ ARM. Anders als die vom PC bekannten X86 Prozessoren setzen Geräte mit ARM nicht auf brachiale Rechenpower, sondern auf Stromsparen. Dazu verfügen sie über einen RISC-Befehlssatz (Reduced Instruction Set Computer) während herkömmliche PCs ihren Prozessor mit CISC-Befehlen (Complex Instruction Set Computer) ansprechen. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Bei Mobilgeräten äußert sich das im Vergleich zu Geräten mit X86 CPU so, dass (komplexe) Webseiten oder Dokumente (PDF, Excel) nur sehr lahm dargestellt werden, während hingegen Videodekodierung, also das Abspielen von Filmen, extrem flott von der Hand geht und auch der Arbeitsspeicherbedarf relativ bescheiden bleibt. Nutzer, die also wirklich viel surfen oder gar tatsächlich Büroarbeiten mit einem Tablet erledigen möchten, greifen also lieber zu einem Gerät mit X86 SOC von Intel oder AMD, allerdings rät sich dann im Zweifel gleich ein Windows 8 Tablet an, da die Mobilbetriebssysteme sowieso keine Applikationen bieten, die mit „echter“ Software, wie vom PC bekannt, mithalten können. Selbst die größten Textverarbeitungen für Android oder iOS bieten nämlich kaum mehr als das bei Windows mitgelieferte und von vielen geschmähte WordPad.

Samsung Galaxy Tab 12.2Endlich ein Tablet mit 12 Zoll Display: Das Samsung Galaxy NotePro 12.2.

Komme ich endlich zum eigentlichen Grund dieses Artikels und warum ich ihn gerade jetzt verfasse. Tablets gibt es in der Regel mit Displaygrößen zwischen sieben und zehn Zoll. Einige Windows-Hybriden kommen auch schon mal mit 11,6 Zoll Display daher, sind dann allerdings meist alleine wegen ihres hohen Gewichtes von teilweise über einem Kilo kaum noch als Tablet zu bezeichnen. Während sieben und acht Zoll gerade im mobilen Einsatz in Bus oder Bahn durchaus praktisch sein mögen, haben sich für mich selbst Geräte mit zehn Zoll für viele Einsatzzwecke noch als zu klein erwiesen. Bei Webseiten und Dokumenten ist viel scrollen angesagt, Zeitschriften oder Comics lassen sich ohne zoomen überhaupt nicht lesbar betrachten. Schon vor vielen, vielen Monaten wünschte ich mir ein Tablet mit einem etwa zwölf Zoll großen Bildschirm, allerdings im Vergleich zu heutigen zehn Zöllern mit schmalem Rahmen um das Display herum, um die Teile nicht zu groß und klobig werden zu lassen. Und ich wunderte mich stets, dass immer noch kein Hersteller solch ein Tablet anbietet. Mein Ruf wurde jetzt allerdings doch noch erhört und der koreanische Hersteller Samsung springt mal wieder in die Bresche und brachte vor wenigen Tagen mit dem Samsung Galaxy TabPro 12.2 (T9000) und dem Galaxy NotePro 12.2 (P900 und P905) vorläufig drei Modelle, jeweils in schwarz oder weiß erhältlich, die dieses Kriterium endlich erfüllen.

Das normale Galaxy TabPro kostet im Handel derzeit etwa 630 Euro (die Unverbindliche Preisempfehlung (UVP) beträgt 689 Euro), das NotePro ist im Vergleich dazu erstaunlich günstig, das Digitizer-Display und damit einhergehend die ausgezeichnete Stiftbedienung, welche die Notes auszeichnen, werden, was ungewöhnlich ist, für nur 50 Euro mehr angeboten, schlagen also mit um die 680 Euro zu Buche (UVP ist allerdings 799 Euro). Diese beiden 12,2 Zöller haben einen mit 1,9 GHz getakteten Samsung Exynos SOC, stolze 3GB RAM und die übliche 32GB SSD, wobei wohl Modelle mit 64GB geplant sind. Weitere Ausstattungsmerkmale sind eine laut ersten Tests im Vergleich leicht bessere aber immer noch nicht gute 8MP Kamera mit integriertem Blitz, eine kleine 2MP Frontkamera, WLAN, GPS, Bluetooth, Infrarot-Schnittstelle, sogar USB 3.0 - allerdings mal wieder mit Spezialstecker, Micro-SD Schacht für Karten mit bis zu 64GB sowie einen Akku mit 9500 mAh, der für das große Display auch dringend benötigt wird und eine Nutzungsdauer von elf bis 13 Stunden garantiert. So gesehen haben die Tablets alles, was der Nutzer sich wünschen kann. Ein dedizierter Mini-HDMI-Port wäre vielleicht noch wünschenswert gewesen, damit das Tablet während der Filmwiedergabe auf dem TV gleichzeitig am Ladekabel hängen kann.

Aber jetzt kommt die Crux! Das NotePro ist auch mit LTE Mobilfunk erhältlich, wobei es sogar eine Telefonfunktion anbietet. Soweit so gut. Dieses Modell kostet allerdings gleich mal etwa 830 Euro, wobei hier die UVP das Konto sogar gerne mit 899 Euro belasten würde. Auf den ersten Blick ein ungewöhnlich starker Preisunterschied. Auf den zweiten Blick offenbart sich jedoch, dass Samsung hier einen anderen Prozessor einsetzt, nämlich eine laut ersten Benchmarks weitaus potentere, mit 2,3 GHz getaktete Snapdragon SOC von Qualcomm. So sollen ersten Berichten zur Folge die Modelle mit Exynos ein wenig ruckelnd laufen, während die LTE-Variante mit dem Snapdragon quasi das derzeit schnellste Tablet überhaupt zu sein scheint. Wer keinen Mobilfunk benötigt, der wird also dennoch dazu genötigt, eher zum teureren Modell zu greifen.

Das Display mit seinen 2560x1600 Pixeln bei 12,2 Zoll halte ich für absolut die richtige Mindestauflösung. Normales Full HD wäre bei der doch erheblich größeren Bildschirmfläche einfach zu wenig gewesen. Mehr würde hingegen wohl nur für wenige Anwender Sinn machen und auch den Akku zu extrem belasten. Ich kann es nur noch einmal wiederholen, auch wenn vielen Menschen bei den zehn Zöllern Auflösungen im 1280x800 Bereich auszureichen scheinen, ich habe mich explizit damals für mein Tablet vor allem wegen der Full HD Darstellung entschieden, weil ich erst dort die Pixel kaum mehr wahrnehmen konnte und Texte als auch Bilder erheblich schärfer erschienen, was bei längerer Nutzung die Augen ernstlich schont.

Während 3GB RAM absolut klasse und ein richtiger Schritt sind, sind 32GB Speicher leider eine unnötige Stagnation, insbesondere weil Google bei Android 4.4 wohl den Zugriff auf SD Karten weiter beschränkt hat. Das ist nicht Samsungs Schuld, hier muss Google endlich mal was ändern, wenn sie ihr System nicht irgendwann durch einen neuen Konkurrenten abgelöst sehen wollen.

Das Gewicht ist mit ca. 500 Gramm (TabPro) und 750 Gramm (NotePro) alles andere als ein Leichtgewicht. Zwar weniger als (kleinere) Windows Tablets aber halt im Falle der Notes doch schon wieder einiges schwerer als die schwersten 10 Zoll Androiden. Mein eigenes Tablet wiegt knapp über 600 Gramm und das ist auf Dauer immer schon ein ganz schöner Brocken. Ich bin nun kein Schwächling, aber wenn das Gerät nicht abgestützt werden kann, etwa auf dem Schoß oder beim Liegen auf dem Sofa bzw. im Bett, dann wird das auf Dauer immer eine ganz schöne Anstrengung.

Ein weiterer Kritikpunkt, der bisher bei Nutzern gefallen ist, betrifft die Ladezeit des Akkus. Die Rede ist von über sechs Stunden. Zum Vergleich, mein Acer A700 mit gleichgroßem(!) Akku benötigt etwa drei Stunden zum Aufladen. Hier hätte ein stärkeres Ladegerät Wunder gewirkt. Andererseits gab es bei meinem Gerät auch wieder einige Besitzer, die sich darüber aufgeregt haben, dass ein spezielles Netzteil nötig ist. Man kann es halt nie allen Recht machen.

Abschließend lässt sich sagen, ich halte die Richtung für wegweisend und absolut notwendig. 12,2 Zoll erlaubt schon die Darstellung auch größerer Seiten bis etwa DIN A4, die so auch endlich ohne zu zoomen auf einem Tablet lesbar werden. Ärgerlich in diesem bestimmten Fall ist, dass die Modelle ohne LTE mit einer schwächeren CPU daherkommen und sie dadurch stark entwerten. Kommen wir also zur Gretchenfrage, würde ich mir ein Samsung Galaxy mit 12,2 Zoll kaufen? Die Antwort darauf lautet in diesem Fall jedoch zunächst noch nein, da ich bereits ein gutes Tablet besitze und das damals 400 Euro teure Gerät noch mindestens ein bis zwei Jahre ausreichen muss, um seinen Preis rechtfertigen zu können.

Und das ist der größte Knack- und Kritikpunkt an diesen ultraportablen Minicomputern: der Preis! So eine Hardware mag durchaus 600 bis 900 Euro wert sein, nur für das Geld bekomme ich schon ein wesentlich leistungsstärkeres Notebook oder einen Tablet-Hybriden mit schnellem Core i5 Prozessor und vollwertigem Windows. Denn Tablets mit Mobilbetriebssystem, und das gilt für Android und iOS gleichermaßen, sind und bleiben reine Medienkonsumgeräte, reine Spaßmaschinen zur Unterhaltung. Und dies wertet sie im Vergleich so dermaßen ab, dass solche Geräte zu einem solchen Preis eigentlich witzlos sind. Meine persönliche Schmerzgrenze liegt hier bei etwa 400 Euro, vielleicht 450, wenn die Hardware wirklich außergewöhnlich toll ist. Unter Windows – oder Mac OS X, falls Apple jemals ein Tablet damit anbietet – sind die Möglichkeiten einfach wesentlich größer, da dort sämtliche normalen Anwendungsprogramme laufen und eben nicht nur Apps mit ihrem beschränkten Funktionsumfang, der sie in der Regel zur reinen Spielerei degradiert. Tablets mit einem vollwertigen Desktop-Betriebssystem lassen sich mittels Maus und Tastatur schnell in ein richtiges Notebook verwandeln. Mangels „großer“ Software ist dies bei Android und iOS halt nicht der Fall, auch wenn sich hier selbstredend auch externe Steuerungsgeräte anschließen lassen, selbst wenn das in der Regel wenig Sinn macht.

Ich warte also erst einmal die weitere Entwicklung ab und hoffe, dass auch andere Anbieter auf den Zug mit aufspringen und Tablets mit zwölf Zoll anbieten werden. Wenn dann der Preis noch stimmt, dann wird in absehbarer Zukunft so ein Gerät mein bisheriges Tablet als Bespaßungsmaschine in der Freizeit ersetzen. Vielleicht mausert sich Android ja auch noch zu einem vollwertigen Betriebssystem oder Windows kriegt es ohne Aufteilung in Touch- und normale Oberfläche auf die Reihe irgendwann alles unter einen Hut zu kriegen? Die Zukunft bleibt offen und vor allem aber spannend.

Freitag, 7. März 2014

Viel verblichener Glanz bei den Vollversionen

Das Schwarze Auge ist das bekannteste deutsche Rollenspielsystem. Es gibt unzählige Merchandise-Artikel, darunter zahlreiche Bücher und etliche Computerspiele, sogar ein Film ist seit einigen Jahren in der Mache. Gerade in Hinsicht auf die Computerspiele scheiden sich die Geister. Die meisten dieser Titel, insbesondere der vergangenen Jahre, sind einfach nur schlecht. Eine Ausnahme bilden die beiden Point & Click Adventures von Daedalic, Satinavs Ketten und Memoria. Ersteres stammt aus dem Jahr 2012 und ist jetzt für schmales Geld als Vollversion auf der Computer Bild Spiele (CBS) Gold 4 / 2014 erhältlich. Sehr löblich, der Kopierschutz (ursprünglich Steam) wurde entfernt.

Der zweite richtige Titel auf der CBS ist The Elder Scrolls IV – Oblivion. Das gab es schon häufiger mal und ist wohl der anstehenden Veröffentlichung von Elder Scrolls Online geschuldet. Ich gebe zu, Skyrim auf Heft-DVD wäre wohl etwas zu viel verlangt gewesen … immerhin, mit Modifikationen macht Oblivion auch heute noch viel her und kann, wenn gewünscht, für etliche Hundert Stunden fesseln. Lustig, der Nexus Mod Manager wird gleich mitgeliefert.

Der ab 18 Downloadtitel wiederum ist kein schlechtes Spiel, allerdings stammt er aus dem Jahr 2004 und wirkt hoffnungslos veraltet. Gemeint ist Hitman Contracts. Wer auf kompromissloses Schleichen steht, der wird hier allerdings durchaus glücklich. Zuletzt ist mit Skat Palast noch ein nettes Kartenspiel mit auf den Datenträgern sowie mit ESET Smart Security eine komplette Virenscanner-Suite inklusive Jahreslizenz.

Von hieran sieht es diesen Monat weniger prickelnd mit den Vollversionen aus. Die PC Games 3 / 2014 offeriert das erste Assassin’s Creed, welches zuletzt auf der CBS 7 / 2013 zu finden war, und die Schwesternzeitschrift PC Games Hardware 3 / 2014 kommt mit Patrizier 4 daher, das war vor zwei Monaten schon auf der PC Games selbst.

Die Gamestar XL 3 / 2014 leistet sich mal wieder die Krönung, Die Siedler – Aufbruch der Kulturen war ebenfalls erst im Januar bei der Konkurrenz zu bekommen. Auf dem zweiten Datenträger gibt es mit Aion ein ehemaliges aber inzwischen kostenlos (an-) zuspielendes Online-Rollenspiel sowie das ebenfalls seit ewigen Zeiten kostenlose Command & Conquer 2 – Tiberian Sun aus dem Jahre 1999, immerhin inklusive Addon Firestorm. Wobei diese auch nur auf Englisch aber damit immerhin unzensiert vorliegen. Etliche ältere Teile der Command & Conquer Spiele können bequem auf den Webseiten der Zeitschriften Chip oder Computer Bild heruntergeladen werden.

Freitag, 21. Februar 2014

Sacred 3 – Spektakulärer Trailer

Rendertrailer oder auch Cinematics, wie sie im Englischsprachigen heißen, sind für viele Spieler ein zweischneidiges Schwert. Einerseits sind sie tolles Eyecandy und lassen gerade Technikfans oftmals mit offenem Mund zurück, andererseits haben sie mit dem eigentlichen Spiel, vor allem selbstredend der Spielgrafik, absolut gar nichts zu tun. Egal wie sie betrachtet werden, solche Trailer machen oft Lust auf mehr und so manches Mal wünschte sich der Betrachter, das Kunstwerk würde ein richtiger Spielfilm sein.
Einen neuen Trailer dieser Art veröffentlichte jüngst Deep Silver, die mit Sacred 3 im Sommer einen neuen Spross des traditionellen deutschen Hack & Slays für PC, Playstation 3 und XBox 360 veröffentlichen möchten. Egal wie das Spiel letztlich wird, der gerenderte Werbefilm ist auf jeden Fall das Anschauen wert:
 

Freitag, 7. Februar 2014

Die Gran Turismo Dokumentation

Stolze 84 Minuten lang ist eine jetzt erschienene Dokumentation über Kazunori Yamauchi, dem passionierten Autonarr und Schöpfer von Sonys höchst erfolgreicher Gran Turismo-Reihe, deren offizieller sechster Teil kürzlich für die Playstation 3 erschienen ist. Unter dem Titel KAZ: Pushing The Virtual Divide erfährt der Rennspielfan alles über den Werdegang von Yamauchi, was ihn umtreibt, sowie alles über die Evolution der Serie.

 

Vollversionen im Februar

Was, schon wieder ein Monat rum? Das Jahr verspricht, ein sehr kurzes zu werden. Zumindest kurzweilig wird es mit den Vollversionen im Februar leider eher nicht. Dazu kommt, dass die Gamestar ihre normale DVD-Ausgabe einstampft und Käufer nur noch die Wahl zwischen der reinen Zeitschrift ohne Datenträger und der XL-Ausgabe mit zwei DVDs haben. Dafür gibt es in der 2 / 2014 dann auch nur eine Vollversion, The Whispered World, ein zugegeben sehr tolles Point & Click Adventure, das allerdings auch schon vor ewigen Zeiten bei sämtlichen Konkurrenten zu finden war. Erst vergangenen Monat etwa auf der PC Games Hardware.

Die einzig wirklich herausragenden Spiele gibt es diesen Monat auf der PC Games 2 / 2014. Zunächst wäre da Ridge Racer Unbounded aus dem Jahr 2012. Ein spektakulärer Action-Raser im Stil von Split Second oder Blur. Die beiden Letztgenannten waren nette Titel, fanden jedoch trotzdem kaum Käufer, da Burnout dieses Rennspiel-Untergenre einfach komplett dominierte. Unbounded wurde zusätzlich wegen seines Namens abgestraft, da es mit einem klassischem Ridge Racer überhaupt nichts zu tun hatte und sich deswegen dem Zorn der Serienfans ausgesetzt sah, die viele Jahre sehnlichst auf eine Fortsetzung gewartet hatten. Ridge Racer 7 erschien immerhin schon Ende 2006 bzw. Anfang 2007 in Europa.

Auf dem zweiten Silberling der PC Games findet sich Age of Wonders - Shadow Magic. Der dritte Teil der Age of Wonders-Reihe erschien bereits im Jahr 2003 und war ursprünglich als Add-on für Der Zirkel der Zauberer (The Wizard’s Throne) geplant. Age of Wonders ist eine rundenbasierte Fantasy-Strategiespielreihe im Stil von Heroes of Might & Magic, soll dabei jedoch tiefgründiger und gleichzeitig einsteigerfreundlicher sein. Die offizielle Drei im Titel wird übrigens der für dieses Jahr erwartete vierte Teil tragen.

Auch die PC Games Hardware 2 / 2014 wartet wieder einmal mit einer Vollversion auf. Heuer ist es Splinter Cell – Double Agent. Ich denke, da muss nichts extra kommentiert werden …

Fehlt noch die Computer Bild Spiele (CBS) 3 / 2014. Auf der Silber-Edition gibt es „die 100 besten Gratisspiele“, darunter zum Beispiel Speed Rally (Google brachte zutage, dass es sich dabei wohl ursprünglich um ein Browsergame handelt). Ebenfalls auf diesem Datenträger findet sich mit Carriers ein Spielfilm, der ein Amerika nach einer tödlichen Virusinfektion zeigt. Dabei geht es hauptsächlich um die Interaktion verschiedener Charaktere, die wild zusammengewürfelt nun gemeinsam überleben müssen.

Die goldene DVD der CBS enthält mit Chaos auf Deponia den zweiten Teil der (derzeitigen) Deponia-Trilogie, der Ende 2012 erschienen ist. Auch hier braucht nicht viel gesagt zu werden, jeder deutschsprachige Adventure-Fan wird diese Reihe von Daedalic kennen.

Samstag, 25. Januar 2014

Das MMO-Sterben geht weiter

Neues Jahr, neues Glück!? Nicht für Online-Rollenspiele. Wurden schon 2013 einige Titel eingestellt und andere mehr oder minder überraschend zu einem Free to Play (F2P) Modell umgewandelt, während im Gegenzug kaum neue Games das Licht der Welt erblickten, kann dies durchaus als Hinweis darauf gelten, dass die Hochphase der MMORPGs endgültig vorüber scheint. So werden 2014 mit The Elder Scrolls Online von Bethesda, Wildstar vom koreanischen MMO-Riesen NC Soft sowie Everquest Next / Landmark von Sony immerhin drei große neue Spiele erwartet. Im Gegensatz dazu kündigte ausgerechnet Sony Online Entertainment (SOE) jetzt an, gleich vier ihrer Online-Games abzuschalten. Bei Star Wars: Clone Wars Adventures und Free Realms werden bereits am 31. März 2014 die Lichter ausgehen, bei Wizardry Online und Vanguard – Saga of Heroes wird am 31. Juli der Stecker gezogen.

So ganz überraschen kann diese Mitteilung nicht, denn quasi gleichzeitig wird Anfang April der „All Access Pass“ eingeführt, mit dem Abonnenten für knapp 15 Euro im Monat zugriff auf sämtliche SOE-Titel auf einmal bekommen. Dazu zählen unter anderem Everquest 2, DC Universe Online oder auch Planetside 2. Die Weiterführung der oben genannten bald eingestellten Titel hätte sich aufgrund der geringen Spielerzahlen wohl einfach nicht mehr rentiert. Übrigens zählt auch Dragon’s Prophet zu den SOE-Spielen, zumindest wenn auf die deutsche Version verzichtet werden kann, in Europa liegt der Vertrieb des Runewaker-Titels (Runes of Magic) nämlich bei Deep Silver.

Einem Free Realms werden wohl die wenigsten gestandenen Rollenspieler eine Träne nachweinen. Das für Kinder gedachte MMO war in erster Linie eine Anhäufung von Minispielen und virtueller Chatroom, wo die Kleinen dank Mikrotransaktionen gleich auch noch ihr Taschengeld verpulvern konnten. Auch das Clone Wars Adventures war nie ein richtiger Konkurrent zu einem Star Wars: The old Republic und richtete sich vornehmlich an Casualspieler und Fans der TV-Serie.

Anders sieht es bei Vanguard aus, wobei dieses von vornherein zu keinem Zeitpunkt unter einem guten Stern stand. Die Ähnlichkeit zu Everquest 2 war zu groß, die anvisierte Hardcore-Gamer Gruppe, die ein Open World Sandbox Game wollten, zu gering und vor allem bei Erscheinen waren die Systemanforderungen zu horrend und die Bugs zu mannigfaltig, sprich das Spiel ist bis heute immer eine riesige Baustelle geblieben. Aber gerade das Dahinscheiden von Vanguard sehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zum einen hat so ein unfertiger und schlecht gepflegter Titel einfach keine Daseinsberechtigung, zum anderen beweist es jedoch auch, dass ein solches Game im Triple-A-Format, wie es von vielen Spielern in Foren immer und immer wieder gefordert wird, wirtschaftlich nicht tragfähig ist, da die Stimmen dieser Hardcore-Zocker zwar laut aber letztlich einfach doch eine verschwindend geringe Minderheit sind. Das Gros der Gamer bevorzugt schlicht die sogenannten Themepark-MMOs im Stile eines World of Warcraft oder Rift. Gespannt blicke ich deswegen jetzt noch mehr auf das (irgendwann) kommende Archeage, welches ähnliche Ansätze wie Vanguard verfolgt, jedoch ein wenig Massenmarktkompatibler gestaltet wurde – übrigens sehr zum Leidwesen besagter Hardcore-Gamer, die sich darüber schon lauthals echauffieren. Man kann es eben niemanden recht machen …

Sonntag, 5. Januar 2014

Spiele-Vollversionen im Januar

Nach der weihnachtlichen Völlerei gilt: Der Winterspeck muss weg! Echte Zocker verbrennen Kalorien durch fleißiges Mausschubsen und Anstrengung des Gehirns beim Ausknobeln von Rätseln und Strategien. Die aktuellen Vollversionen auf den Computerzeitschriften bieten hierfür ausreichend Gelegenheit.

Kaum wurde die Tomb Raider Definitive Edition mit einer auf Model getrimmten Lara angekündigt, packt die Gamestar 01 / 2014 den Vorgänger Tomb Raider Underworld auf seine XL-Scheibe, wo Lara eh noch ein wahres Sexsymbol war. Wem die Femme fatale also im aktuellen PC-Teil zu süß rüberkommt, der hat hier – zum wiederholten Mal – die Möglichkeit eine Lara zu erleben, wie sie wirklich gedacht war: obercool und heiß.  

Weniger brachial kommt die düstere Dark Mod auf der normalen DVD daher. Ursprünglich als Anlehnung an die Thief-Reihe als Mod für Doom 3 erschienen, gibt es den Titel inzwischen als alleine lauffähige Version. Den kostenlosen Download bekommen Interessierte auch auf der Homepage des Projektes: http://www.thedarkmod.com/main/

Die PC Games 1 / 2014 lässt das neue Jahr noch ruhiger angehen. Patrizier 4 erschien 2010 und zeigt sich in alter Tradition als eher gemächliches Handelsspiel mit strategischem Ansatz. Optisch war der Titel schon bei Erscheinen kein Highlight, viele Kritiker empfanden das Spiel außerdem als zu einfach.

Eines der meiner Ansicht nach besten Point & Click Adventures der vergangenen Zeit ist The Book of unwritten Tales aus dem Jahr 2009. Mit Die Vieh Chroniken kam kurz darauf noch ein Spin-off, der echte Nachfolger steht für dieses Jahr in den Startlöchern. Wer die Anfänge der kleinen Serie erleben möchte, der greift zur PC Games Hardware 01 / 2014.

Die Computer Bild Spiele (CBS) erscheint in der Gold Variante mit Ausgabe 02 / 2014 als dünnes, in Folie eingeschweißtes 100-Seiten-Heftchen mit extra Mini-DVD Hülle. Da das Heft eh niemanden interessiert, widmen wir unseren Blick einzig auf die Software Beigaben. Kein Spiel aber durchaus eine tolle Offerte ist Eset Smart Security Gamer Edition 2014 mit einjähriger Lizenz. Wer noch einen guten Virenscanner inklusive Internet-Sicherheitspaket sucht wird hier hervorragend bedient. Das Programm hat immerhin einen Wert von 30 Euro. Wer eine bessere Alternative sucht, der muss zum Schwesternmagazin Computer Bild greifen, dort ist regelmäßig Norton Internet Security enthalten.

alanwake

Auch bei den Spielen wird in diesem Monat nicht gekleckert, sondern gleich richtig geklotzt! Vor Urzeiten kündigten die Macher von Max Payne einen optisch opulenten Titel für den PC an, der die Vorzüge von Windows Vista und Direct X 10 hervorheben sollte. Ein mit Burnout-Syndrom gesegneter Bestsellerautor möchte in einem an die TV-Serie Twin Peaks angelehnten Städtchen wieder Kraft tanken. Aber selbstredend kommt es für Titelheld Alan Wake völlig anders. Genauso anders, wie das Spiel. Dieses wurde nämlich kurzerhand von Microsoft zum Vorzeige-Exklusivtitel für die XBox 360 erklärt und die PC Version eingestampft. Erst zwei Jahre nach der Konsole wurde der Titel dann 2012 wieder ausgegraben. An der Qualität ändert diese Verzögerung freilich nichts. Story mäßig handelt es sich nämlich immer noch um eines der anspruchsvollsten Games überhaupt. Wer ein Faible für mystischen Horror hat und auch die eine oder andere spielerische Wiederholung nicht scheut, der sollte dem Titel unbedingt eine Chance geben!

H.A.W.X. 2 ist ein grafisch imposanter, spielerisch rasanter Action-Flugsimulator von Ubisoft im typisch patriotischen Tom Clancy Universum. Sorgte der Vorgänger noch für einiges Aufsehen, bot der Nachfolger 2010 nur mehr vom Gleichen und ging entsprechend ein wenig unter. Wer allerdings mal das Hirn ausschalten und seine Netzhaut strapazieren möchte, der kann hier durchaus ein paar spaßige Stunden erleben.

Der ab 18 Download auf der CBS ist ein echtes Schwergewicht und viele empfinden diesen Teil sogar besser als den aktuellen Serienableger. Die Rede ist von Splinter Cell. Im Jahr 2010 erschien mit Conviction ein Spiel, das sich endgültig vom Ursprungskonzept der Serie verabschiedete und die Action innerhalb einer düsteren, privaten Rachestory in den Vordergrund rückte. Inszenatorisch eine Granate, frohlockten Adrenalinjunkies, während die Serienfans einmal mehr einer Spielereihe nachtrauerten, die sich im Laufe der Zeit vom Grundkonzept verabschiedete, um am Zahn der Zeit zu bleiben und ein neues Publikum anzusprechen.

Samstag, 14. Dezember 2013

Die neue Generation? (Noch) nicht mit mir!

Vielleicht werde ich zu alt, vielleicht bin ich zu sehr Technik Fetischist, aber das, was die Industrie mir als „den neuen Shit“ verkaufen will, törnt mich so gar nicht an. Wahrscheinlich, weil ich meine Online- und Multiplayertage mit Guild Wars, World of Warcraft, Joint Operations sowie Battlefield 2142 und 2 vor einigen Jahren gesättigt habe. Das waren nette zwei, drei Jahre, die ich nicht missen möchte aber die Zeit ist vorbei und ich will mir den Stress mit Gilden und Clans nie wieder antun. Es war Spaß aber eben auch Zwang. Da zocke ich lieber alleine und erlebe eine spannende Offline-Story.

Der zweite Punkt, der derzeit stark beworben wird, ist übrigens ein Eingestehen des Scheiterns. Die Informatiker sind nicht in der Lage eine gute KI zu programmieren, deswegen werden aufwendig die Daten echter User genommen, um daraus Drivatare und Ähnliches zu zaubern. Na gut, wenn es sein muss. Ganz überzeugen kann mich das nicht. Ein Grund extra online zu gehen oder gar XBL oder PSN Gebühren zu löhnen erst recht nicht.

Was mich zu einer neuen Konsolengeneration lockt, und das verbocken sie gerade allesamt fulminant, ist schon immer die bessere Grafik gewesen. Ehrlich gesagt, ich hatte noch nie so wenig Anreiz, noch nie so wenig verlangen eine neue Konsole (oder auch einen neuen PC) zu kaufen wie im Moment. Ich bin nämlich eine Grafikhure und ich stehe dazu!

Mir ist bewusst, dass gute moderne Grafik extrem teuer ist. Nur, persönlich kann mir das egal sein. Wenn ich für ein Spiel 50 bis 70 Euro ausgeben soll, dann darf es nicht so aussehen wie ein fünf Jahre altes Spiel, das ich heute für 1,99 bei irgendwelchen Deals bekomme. Es muss mir die Kinnlade runterklappen lassen. Wenn es mich da nicht packen und flashen kann, kann ich es mir sonst auch irgendwann mal für‘n 10er holen. Ist ja nicht so, dass ich nicht noch zwei Dutzend Games mit (fast) identischer Optik hier ungespielt rumliegen hätte …

Ein Beispiel ist z. B. Motorstorm Pacific Rift. Das Ding ist von 2008, also fünf Jahre alt. Trotzdem gibt es nur wenige Rennspiele, die selbst heute da optisch mithalten können. Wenn ich dann auf einer XBox One und bei einem Forza 5 mit einmal Kantenflimmern oder Ruckler in 1080p habe und es nur in 720p wirklich flüssig läuft, und klar, die Fahrzeugmodelle sind detaillierter, die Texturen schärfer aber trotzdem ist der Sprung zu Motorstorm so minimal, dass ich mich Frage, was haben die Hard- und Softwareentwickler die letzten Jahre getrieben? Früher bedeutete ein Sprung von fünf Jahren ein völlig anderes Erlebnis, das war ein Unterschied wie zwischen Tag und Nacht.

1080p und 60FPS schaffen die neuen Konsolen nicht bei Standardgrafik? Sorry, wir stehen kurz vor dem Umschwung auf UHD und 4k Fernseher. Um HD Ready Grafik zu „genießen“ kann ich auch bei PS3 und / oder XBox 360 bleiben. Spare ich ordentlich Geld.

Mein Aufruf: Gebt mir Anreize eure neue Hard- und Software zu kaufen! Liefert mir den heißen Scheiß! Ich will ein God of War 4 und ein Uncharted 4, die ALLES was man je in Form eines Videospiels zuvor gesehen hat wegrocken.
Dadurch ist es dann nämlich auch nicht mehr so tragisch, dass das Gameplay seit gefühlt zehn Jahren keine Sprünge mehr gemacht hat. Und ein Driveatar kann auch nervig werden, wenn nämlich die anderen Spieler, aus denen die Daten gezogen wurden, viel zu gut sind oder zu viel Blödsinn gemacht haben, dass ich mich eher ärgere als über „realistischeres“ Fahrverhalten freue.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Kommentar zu den Spike Video Game Awards 2013

Ich habe gestern, wie wohl viele passionierte Spieler die Spike Video Game Awards 2013 (VGX) gesehen (zumindest, bis der schreckliche Musikteil losging). Es war mein erstes Mal und ich war ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht. Insbesondere beim Rahmenprogramm falle ich wohl voll aus der Altersgruppe, denn sogar der Retro-Bericht über den Donkey Kong Wettkampf war mir viel zu kitschig. 

Die Preisverleihung stand hinten an, da gab es auch keine wirklichen Überraschungen. Hier in Kurzfassung die Gewinner: 

Spiel des Jahres: Grand Theft Auto 5
Entwickler des Jahres: Naughty Dog
Meisterwartetes Spiel: Titanfall
Bestes Indie Spiel: Gone Home
Bestes Action Adventure: Assassin’s Creed 4 – Black Flag
Bestes Prügelspiel: Injustice – Gods among us
Bestes Casual Game: Animal Crossing – New Leaf
Bestes Rennspiel: Forza 5
Bestes Rollenspiel: Ni no kuni
Bester DLC: Far Cry 3 – Blood Dragon
Bester Shooter: Bioshock Infinite
Bestes Handheld Game: Zelda – A Link between Worlds
Bestes Mobilspiel: Plants vs Zombies 2
Bestes Nintendo Spiel: Super Mario 3D World
Bestes Playstation Spiel: The last of us
Bestes Xbox Spiel: Brothers – A Tale of two Sons
Bester Charakter: Lutece Zwillinge aus Bioshock Infinite
Bester Soundtrack: Grand Theft Auto 5
Bester Song: Courtnee Draper und Troy Baker - Will the Circle be unbroken (Bioshock Infinite)
Bester Sprecher: Troy Baker (Joel von The last of us)
Beste Sprecherin: Ashley Johnson (Ellie von The last of us

Von vielen Fans heiß erwartet waren die möglichen Ankündigungen insbesondere von Telltale. Und da kamen gleich zwei: Tales from the Borderlands und Game of Thrones. Der Ego-Shooter Borderlands als Adventure? Ernsthaft? Okay, der Walking Dead / Fables Stil passt irgendwie, das Ganze sieht ein wenig nach buntem Fallout aus, könnte vielleicht sogar etwas Interessantes bei rauskommen, denn die Welt Pandora ist offen und vielseitig genug. Aber Game of Thrones? Als Cell Shading(?) Adventure? Nein! Das muss nun wirklich nicht sein! Game of Thrones bietet sich für ein Strategiespiel oder ein RPG an aber sicherlich nicht für ein Cartoon-Adventure. Selbst wenn das Spiel an sich noch so toll wird, es passt einfach nicht. 

No Man's Sky fand ich interessant. Der Entwickler von Hello Games (Joe Danger) kam sehr sympathisch rüber, auch wenn er absolut kameruntauglich war und die ganze Zeit verlegen zu Boden stierte. Da erschafft ein vier Mann starkes Team ein völlig freies „Weltenspiel“, wo es vom Ozean auf das Land und schließlich in den Weltraum geht. Ich habe nur Angst - wie gesagt, das sind nur vier Leute - dass es in dieser riesigen Welt viel zu leer wird bzw. alles zu generisch scheint, weil automatisch erzeugt. Wobei die Grafik immerhin das Prädikat „nett“ erreicht aber nicht abschreckt, sondern recht stimmig wirkt. Spannend ist die Frage, wie das mit dem MMO-Part laufen wird, vielleicht ein Online Space-Shooter? Ich bin gespannt und werde das Projekt im Auge behalten. 

Diese neue Tomb Raider Definitive Edition für XBox One und PS4 fand ich allerdings krass und überflüssig wie einen Kropf. Mal eben Lara völlig neu designt und ein paar neue Animationen in der Umgebung. Das sah doch sehr nach Abzocke aus. Hier sollen die Leute durch die Änderungen zum Zweitkauf bewegt werden. Aber das neue, völlig andere Gesicht ist wirklich eine dämliche Entscheidung, immerhin war Tomb Raider ein Reboot und jeder Fan assoziiert die neue Lara jetzt mit ihrem Gesicht, das in einer Neuauflage komplett zu ändern, auch wenn es sexier und nicht mehr so mädchenhaft wirkt, halte ich für eine absolute Fehlentscheidung. Außerdem gefiel mir dieser Mädchenlook gerade. Das neue Gesicht würde ich eher in einer Fortsetzung erwarten, wo Lara ein, zwei Jährchen älter geworden ist. 

Selbst Nintendo enttäuschte auf ganzer Linie. Viele Fans und Webseiten hatten mit einer tollen Ankündigung gerechnet. Und was kam? Das lange bekannte Donkey Kong Country – Tropical Freeze wurde vorgespielt aber Reggie Fils-Aime betonte auf Nachfrage wiederholt, dass das ja wohl ausreiche. Ich glaube nicht, wenn die WiiU noch mal wirklich ziehen soll. 

Das Tim Schafer Adventure Broken Age fand ich süß, das wäre vielleicht mal was für einen 10er. Mit Joe Black und Elijah Wood sind jedenfalls im Original zwei berühmte Schauspieler als Sprecher mit an Bord. 

Was die Leute alle mit dem Southpark Rollenspiel Der Stab der Wahrheit haben weiß ich nicht. Das sieht einfach nur nach mülligem Casual-Krams aus. 

Spannend fand ich hingegen alte Bekannte wie Thief, Destiny, Tom Clancy's The Division und sogar Titanfall. Ein Witcher 3 ist für mich eh Pflicht. Interessanterweise sind das alles Titel, die insbesondere für den PC und weniger für die Konsole prädestiniert scheinen. Vor allem Thief hatte ich bisher eigentlich ignoriert, aber die Vorstellung in der Pre-Show hat es mir ziemlich angetan. Tolle Grafik und die Freiheit entweder zu schleichen oder zu ballern sowie das mysteriöse Steampunk Setting deuten auf einen wirklichen Kracher hin. Destiny und The Division verbrüdern Single-Player und Online-Multiplayer miteinander, zeigen super Grafik, insbesondere The Division sieht atemberaubend aus und ist ein wirklicher Next-Gen Titel. 

Persönlich werde ich zum Beispiel Titanfall allerdings wohl auslassen. In solch schnellen Onlineshootern kriege ich von den Jungspielern inzwischen eh nur noch den Hosenboden versohlt. 

Hat es sich also gelohnt, die Show zu sehen? Eigentlich nicht. Es gab viel Selbstbeweihräucherung der Branchengrößen, immerhin war jedoch einer der Moderatoren, Joel McHale, schön bissig und geizte nicht mit entsprechenden Kommentaren. McHale ist übrigens Synchronsprecher und dies war seine erste „TV Show“. Wirklich viele komplett neue Titel gab es auch nicht, insbesondere nicht zu sehen. Es waren eher die schon von der E3 bekannten Highlights, die auch hier wieder fesselten und eine hoffentlich rosige Spielezukunft andeuten.