Sonntag, 3. Juli 2016

Günstige Spiele und ihre Ärgernisse

Es ist schon eine Crux mit den Vollversionen auf den Computermagazinen. Ich möchte sie ja gerne empfehlen aber bis auf Anna sind auch in diesem Monat nur wieder Zweit- oder gar Drittverwertungen dabei.

- Assassin's Creed - Brotherhood - Computer Bild Spiele Gold 7/16
Nachfolger von Assassin's Creed 2 von 2010 bzw. 2011 (PC).

- Chronology sowie The Night of the Rabbit - Computer Bild Spiele 7/16
Zwei Kinderspiele für zwischendurch.

- Chaos auf Deponia & Goodbye Deponia - PC Games Hardware 7/16
Vor zwei Monaten gab es alle drei Erstlinge auf der Schwesternzeitung…

 - Das Schwarze Auge - Blackguards - PC Games Extended 6/16
Nette Rundenstrategie im RPG-Gewand mit starker Lizenz aber schwacher Präsentation abseits der Kampfschirme.

- Das Schwarze Auge - Blackguards 2 - PC Games Extended 6/16
Die ebenso gute Fortsetzung ist auch gleich dabei, dazu gibt es noch für die schnellsten 2500 „Registrierer“ auf GoG den Indie-Strategieklassiker Eador: Genesis von 2009.

 - Anna - Gamestar XL 6/16
Grafisch hübsches Horror Adventure aus dem Jahr 2013 im Stil von Vanishing of Ethan Carter und Walking-Simulatoren. 

Zum 30-Jährigen spendiert der französische Publisher Ubisoft kostenlos jeden Monat ein Spiel. Insgesamt sieben Titel sollen so im Laufe der Zeit verschenkt werden. Den Anfang macht der Klassiker Prince of Persia – The Sands of Time aus dem Jahr 2003. Das Game war nach dem gescheiterten Prince of Persia 3D (1999) der zweite Anlauf der Reihe, sich vom populären Tomb Raider-Konzept ein Stückchen vom Kuchen abzuschneiden. Dieses Mal mit Erfolg, jedenfalls genug, um eine Trilogie daraus zu machen und danach noch zwei weitere, spätere Einzelfolgen sowie zwei Ableger für Nintendo DS zu produzieren. Sogar ein ziemlich guter Kinofilm folgte, zumindest was Action, Spezialeffekte und Schauspielleistungen anging, die Spielstory selbst gibt ja leider nicht so viel her.

Eigentlich wollte ich erst einen eigenen Blogeintrag dafür verfassen, habe mich dann aber letztlich dagegen entschieden. Unter der Überschrift: „Age of Conan Unchained - jetzt wirklich Free to Play“, wollte ich mich im schönsten, verärgerten Tonfall darüber auslassen, dass Funcom den ursprünglichen Käufern der Erweiterungen jetzt endlich ermöglicht diese auch wirklich im F2P-Teil zu spielen – bisher mussten Käufer des 2010 erschienenen Addons Rise of the Godslayer nämlich weiterhin Abogebühren löhnen, wenn sie ihr bezahltes Spiel auch zocken wollten, da nur das Hauptspiel kostenlos zugänglich war. Wer also Age of Conan vor Wut über diese Unsäglichkeit alsbald nach der F2P-Umstellung den Rücken zugekehrt hat, so wie ich, der könnte jetzt vielleicht doch mal wieder reinschnuppern. Grafisch ist das Spiel immer noch ziemlich ansehnlich und das Kampfsystem einzigartig. Einzig das Bewegungs- und damit Spieltempo fühlt sich aufgrund des relativ hohen Realismusgrades heute ziemlich zäh und langsam an.

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