Eine geballte Ladung Final Fantasy XV


Für Square Enix umstrittenes JRPG-Epos Final Fantasy XV, das nach zehn Jahren Entwicklung und betriebsinternen Umstrukturierungen Ende 2016 endlich für Playstation 4 und XBox One erscheinen durfte, wurden dieser Tage gleich eine ganze Reihe an Neuigkeiten verkündet.  

Größter Kritikpunkt an dem Spiel ist mit Sicherheit die zerfaserte und leider auch oftmals wenig Sinn machende Geschichte. Diese wird nicht nur im Spiel selbst erzählt sondern auch im fünfteiligen Anime Brotherhood, der sich kostenlos bei You Tube auf dem Kanal von Final Fantasy XV anschauen lässt, sowie noch im CGI-Spielfilm: Kingsglaive. Und selbst mit diesem Hintergrundwissen ausgestattet weist die Story viele Lücken und Ungereimtheiten auf. Größter Knackpunkt an ihr ist jedoch, dass Prinz Noctis mit seinen Freunden sich wenig um die feindliche Invasion in seiner Heimat oder gar um den Tod seines Vaters kümmert. Die Idee der Selbstfindungsreise und des Road Trips ist an sich nämlich gar nicht schlecht. Nur halt in der Situation in der sich die Helden befinden kompletter Schwachsinn. Etwas lustiger ist hingegen, dass Firmen wie Audi, Japan Airlines oder Nissin Foods scheinbar geheime Wege gefunden haben, in die fremde Welt Eos zu exportieren.


Aber, hier geht es um die Neuigkeiten zu Final Fantasy XV. Und das sind nicht wenige. Zunächst verkündete Square Enix, dass die Windows Version Anfang 2018 erscheinen soll. Dabei protzt diese mit möglichen, ultrahohen Auflösungen wie 4k und 8k, alleine das Texturenpack für 8k soll mal eben stolze 170GB an Downloadgröße umfassen. Dazu kommen HDR 10 Unterstützung und eine enge Zusammenarbeit mit NVidia und dessen spezieller Gameworks Grafikfeatures wie Hairworks, ShadowWorks, Turf Works (u.a. Berechnung von Gras) oder VXAO. Eigentlich ziemlich interessant, da die ursprünglichen Konsolenfassungen ja auf AMD Grafikchips aufsetzen. Inwiefern für die jetzt auf PC Nachteile zu erwarten sind, wird sich zeigen müssen. 
Final Fantasy XV: Windows Edition soll alle bisher erschienenen DLCs enthalten. 



Ebenfalls angekündigt wurde Monster of the Deep: Final Fantasy XV. Hierbei handelt es sich *trara*, um eine Virtual Reality-Angelsimulation. Eingeplant sind ein vollwertiger Storymodus und spannende Bosskämpfe. Erscheinen wird das Spiel am 21. November für Playstation VR. 

Auch die Mobilplattformen werden nicht leer ausgehen. Mit der Final Fantasy XV: Pocket Edition erscheint gegen Ende des Jahres ein Ableger für Android, iOS und Windows. Das Spiel erscheint in zehn Episoden, wobei die erste kostenlos sein wird. Der Titel wartet mit einem besonderen Comiclook und niedlichen Chibi-Kopffüssler-Charakteren auf und will die Handlung des Hauptspiels nacherzählen. Produzent Hajima Tabata teaserte aktuell auf der Gamescom übrigens eine mögliche spätere Umsetzung auch für Nintendos Switch an. 

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